Spezielle Verfahren

Periradikuläre Therapie (PRT)

Hierbei handelt es sich um eine Schmerztherapie an der Wirbelsäule, wobei sich die Schmerzen einer bestimmten Nervenwurzel zuordnen lassen, z.B. bedingt durch einen Bandscheibenvorfall. Über eine dünne Nadel werden Medikamente lokal an die Nervenwurzel injiziert. In der Regel wird eine Kombination aus einem Lokalanästhetikum und einem Kortisonpräparat verwendet. Zur genauen Punktion erfolgt der Eingriff unter computertomographischer Kontrolle.

CT gesteuerte Probeentnahmen und Drainagenanlage

Bei unklaren Organbefunden kann CT-gesteuert eine Gewebebiopsie durchgeführt werden. Unter örtlicher Betäubung wird die entsprechende Körperregion, z.B. Lunge, Knochen oder Leber, punktiert und mit einem Biopsiesystem eine Gewebeprobe entnommen. Die Computertomographie dient hierbei als Kontrolle für eine zielgenaue Punktion. Die CT-gesteuerte Drainageanlage erfolgt in ähnlicher Weise. Hierbei wird ein krankhafter Verhalt, z.B. eine Eiteransammlung, punktiert und eine Drainage eingelegt. Über die Drainage kann das Sekret nach außen abfließen. In vielen Fällen lässt sich mit einem solchen „minimal invasiven“ Eingriff eine Operation vermeiden.

Interventionen in der Brustdiagnostik

Sämtliche in unserer Praxis durchgeführten Interventionen erfolgen in enger Zusammenarbeit mit der Klinik für Senologie am EVK Wesel. Die Vakuumbiopsie ist ein minimalinvasives Verfahren zur Abklärung unklarer Herdbefunde in der Brust und kann sowohl in der MRT als auch stereotaktisch in der Mammographie durchgeführt werden. Der Eingriff findet in Lokalanästhesie statt. Zudem haben wir die Möglichkeit Herde präoperativ durch dünne Drähte zu markieren. Die sogenannte Drahtmarkierung kann in der Mammographie und MR-Mammographie erfolgen und hilft dem Operateur /der Operateurin, zielgenau zu operieren.